Für viele Konzerne ist “typisches” eProcurement bereits Alltagsgeschäft. Oftmals existieren mehrere ERP- und eProcurement-Systeme zur operativen Beschaffungsauslösung in einem Konzern, teilweise als Modul eines ERP-Systems (z.B. SAP Material Management), aber auch webbasierende Katalogsysteme im C-Artikel-Segment. Lieferanten- und Artikelinformationen werden aber oftmals nicht zwischen den Systemen ausgetauscht.
Neben fehlender Synchronisation der Informationen führen fehlende Bereitschaft zu meist einhergehenden, organisatorischen Veränderungen zum Ergebnis, dass mögliche Synergien und deren Vorteile nicht ausgeschöpft werden. Die Idee Einkaufsabteilungen nicht nach Standort, sondern nach Warengruppen zu organisieren, unternehmensübergreifend Leadbuyer für Warengruppen zu bestimmen, scheitert. Die Einkäufer beschaffen weiterhin für Ihr Unternehmen “Alles”, anstelle einer Konzentration auf bestimmte Warengruppen, die konzernweit von “Einem”, dem Leadbuyer, beschafft werden.
Die Möglichkeit der Kompetenzbildung in bestimmten Warengruppen macht den Leadbuyer neben klassischen Einkaufsfunktionen, wie Lieferantenauswahl und Preisverhandlung für das Unternehmen noch wesentlich wertvoller. Durch die Spezialisierung des Einkäufers auf bestimmte Kategorien wird dieser zum Knowhowträger und kann schon frühzeitig in der Produktentwicklung oder in der Produktion durch Hinweis auf alternative Rohstoffe oder Ersatzprodukte zum besseren Unternehmensergebnis beitragen.
Speziell Konzernunternehmen mit branchengleichen Betrieben können erhebliche Vorteile aus der Harmonisierung von Informationen ziehen. So kann die Identifizierung und das Wissen von gleichen oder ähnlichen Artikel in einzelnen Betrieben dazu genutzt werden, diese Bedarfe im Gesamtvolumen besser zu verhandeln. Darüber hinaus kann es auch bei Ersatzteilen zu einer reduzierten Bevorratung und demzufolge zu geringerer Kapitalbindung führen, da im Notfall eine interne Beschaffung von einem Konzernunternehmen realisiert werden kann.
Wir unterstützen durch unsere offene Schnittstellenstruktur, die konsequente Verwendung von Standards, die Funktionalitäten der Stammdatenharmonisierung und die Darstellungsmöglichkeit von Rahmenverträgen die Abbildung eines Konzerneinkaufs. Mit dem Einsatz unserer SRM-Lösung können Sie Konzernkataloge und Unternehmenskataloge in einer Lösung verwalten. Stammdaten können aus unterschiedlichen ERP-Systemen zur Synchronisierung der Daten an die SRM-Suite übergeben werden. Bestell- oder Wareneingangsinformationen können an die einzelnen ERP-Systeme zur Weiterverarbeitung in der Bestandsführung oder Rechnungsprüfung übergeben werden.

 

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